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Radurlaub - Aber trotzdem kein Ponyhof

Radurlaub - Aber trotzdem kein Ponyhof

Ein Radurlaub soll Euch helfen, den Kopf frei zu bekommen, auszuschalten, einfach mal runterzukommen und ist kein Ponyhof! Auch wenn Ihr Euren Radurlaub im Casa Bicicletta in Fuschl am See, einer der weltweit schönsten Gegenden überhaupt, genießt, ist es doch so, dass Ihr Euch die wahre Schönheit der Region verdienen – oder besser – erradeln dürft....

Das soll nun wirklich auch absolut niemanden abschrecken und dennoch ist es wichtig, dass Ihr wisst, worauf Ihr Euch bei einem Radurlaub freuen dürft und was so alles dazugehört.

Ein Radurlaub kann dazu dienen, Eure Fitness auf ein höheres Level zu bringen. Kilometer zu sammeln, die Gegend erkunden, regenerativ oder genussvoll um Seen und über Berge zu strampeln. Der Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Wer das Angebot unseres Rundum-Sorglos-Wochenpakets annimmt, kommt aber – auf seinem ganz individuell und selbst gewählten Leistungsstand schnell mal 20 – 25 Radstunden Das ist eine ganze Menge und sollte nicht unterschätzt werden. Selbstverständlich müsst Ihr Euch nicht jeden Tag komplett ‚verblasen, ‚Spaß und Training in der Gruppe - auf gemeinsamen geführten Radtouren das traumhaft schöne Salzkammergut entdecken!‘ ist das selbsternannte Motto. Je nach Niveau der Teilnehmer passen wir daher das Tagespensum so an, dass die angebotenen Ausfahrten gut zu bewältigen sind.

In der Regel bedeutet ein Radurlaub aber schon eine Steigerung Eures ‚normalen‘ Pensums – u.U. sogar um ein Vielfaches. Das darf man dann auch mal ganz ungeniert eine ungewohnte Herausforderung nennen. Quasi ‚nebenbei‘ bringt Ihr Euch in eine Übertrainingssituation und setzt so tatsächlich einen gewaltigen Trainingsreiz. Wie sehr Euch so eine Radwoche weitergebracht hat, seht Ihr dann ein bis zwei Wochen später.

Würden wir unsere Radwoche ganz hochtrabend als ‚Trainingslager‘ verkaufen, würden wir Euch in den Trainingsplan nach dieser Woche erst mal Regeneration verordnen. ‚Aus der Regeneration kommt die größte Kraft‘ ist nicht einfach nur ein schlauer Spruch aus dem Glückskeks, sondern einfach nur wahr! Vorausgesetzt natürlich, Ihr habt vor der Regeneration auch wirklich einen entsprechenden Reiz gesetzt. Als Faustformel gilt: Pro Tag einer intensiven Radwoche solltet Ihr im Anschluss einen Tag für die Regeneration einplanen, Wer sich dran hält, wird etwa zwei Wochen nach dem einer intensiven Radwoche einen ganz anderen Druck auf dem Pedal spüren und seinen Radfreunden zu Hause ganz brav um die Ohren radln.

Worauf solltet Ihr jetzt also bei einer Radwoche achten?

Wichtig ist, dass Ihr Euch und Euer Leistungsvermögen richtig einschätzt. Ein zu stark gesteigerter Umfang und eine zu hohe Intensität von Beginn an machen Euch schlicht kaputt. Eine Woche kann verdammt lang werden, wenn Ihr am ersten Tag reinhaut, als gäbe es kein Morgen mehr. Spätestens am dritten Tag ist man dann eh schon nicht nur ein bisserl, sondern wirklich sauber platt und quält sich durch die Restwoche. Steigert Euch von Tag zu Tag. So kommt Ihr auf vollen Genuss und gewöhnt ganz nebenbei Euren Körper schrittweise an die höhere Belastung und habt sogar in der zweiten Wochenhälfte noch Kraftreserven, um auch Eure Guides fein zu fordern.

Wir präferieren daher in unserem Wochenprogramm das 3:1:2:1-Prinzip, d.h. auf drei Belastungstage folgt ein Ruhetag und dann wieder zwei Belastungstage. Nicht nur, es auch gar nicht über die Maßen sinnvoll ist, jeden Tag Gas zu geben, braucht Ihr auch innerhalb eines Radurlaubs etwas Zeit, um die vielen Reize zu verarbeiten. Genießt daher dazwischen einfach den glasklaren Fuschlsee mit seiner Trinkwasserqualität, lasst Seele und Beine baumeln. Ihr seid schließlich im Urlaub!

Ernährung wird immer ‚heißer gegessen‘

Bei der Ernährung kann man nur wirklich vieles falsch oder richtig machen. Philosophien gibt’s auch wie Sand am Meer, aber... Ein Radurlaub ist kein Abnehmurlaub. Wer in einem Radurlaub eine Diät versucht, riskiert seine Gesundheit. Niemand braucht eine Erkältung oder gar Fieber in einer Urlaubswoche. Erst recht nicht, wenn es eine Aktiv-Woche sein soll. Aber genau das droht, wenn Ihr zu wenig esst. Das gilt insbesondere für die ach so verteufelten Kohlenhydrate.

Low-Carb mag für den normalen Alltag eine sinnvolle Ernährungsform sein, im Trainingslager ist es dagegen tödlich, auf die Zufuhr von Kohlenhydraten zu verzichten. Leere Glykogenspeicher in Kombination mit einem anstrengenden Sportprogramm schwächen Euer Immunsystem unnötig und können zu einem Infekt führen.

Aber wie cool ist da jetzt die Umkehrung und praktisch frohe Botschaft... Erfreut Euch und genießt die regionalen Spezialitäten wie Kaiserschmarrn und Salzburger Nockerl, die jetzt nicht zwingend in der Brigitte-Frühjahrs-Diät aufgeführt sind, in vollen Zügen. Natürlich ist es sinnvoll, ganz grundsätzlich und auch im Radurlaub auf eine ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung zu achten. Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Eier und Nüsse stellen eine gute Basis dar, Die Basis darf aber wirklich gerne um ‚sündiges‘ ergänzt werden.

Speziell während unserer Ausfahrten ist es dann aber wirklich wichtig, dass Ihr Euch ausreichend mit Kohlenhydraten versorgt. Je höher der Umfang, desto weniger lassen sich die körpereigenen Glykogenspeicher nicht mehr vollständig auffüllen. Bei langen Ausfahrten droht ein Hungerast. Um dem vorzubeugen, solltet Ihr auf dem Rad permanent Kohlenhydrate zuführen. Dafür bieten sich isotonische Getränke, Gels und/oder Riegel an. In unserem Rundum-Sorglos-Paket werdet Ihr für die ganze Woche dafür ausgestattet und versorgt!

Ein spezieller Tipp: Haut Euch bei langen Ausfahrten eine kleine Messerspitze Speisesalz in Eure Getränkeflaschen. Das durch das schwitzen verlorene Natrium muss irgendwie wieder in den Körper rein und leider sind kaum bis keine isotonischen Getränk mit Natriumgehalt am Markt zu finden.

In meinen Koffer packe ich:

Damit Ihr nichts zu Hause vergesst, hier eine kleine Checkliste mit einigen Tipps für einen stress- und störungsfreien Radurlaub.

Allgemein:

  • Reisepass, Personalausweis, (Führerschein Flugtickets)
  • Geld, Kreditkarte, Reiseschecks
  • Sporttasche oder Rucksack (auch für Ausflüge, Schwimmen, etc.)
  • Handy, Kamera, MP3-Player, Laptop, Ladegeräte

Radfahren:

  • Helm (ohne Helm keine geführte Ausfahrt)
  • Eigene Radschuhe
  • Mind. 2 kurze und 1 lange Radkombinationen (Hose, Trikot)
  • Armlinge + Beinlinge (ggf. Kniewärmer)
  • Regenjacke, Windweste
  • Kopf- und/oder Halstuch
  • Rad-Handschuhe (kurz + evtl. lange Finger) und Rad-Überschuhe
  • Kurze und lange Funktionshemden
  • Mütze, Stirnband, Kopftuch
  • Sportbrille
  • Radflaschen
  • Werkzeug, Ersatzschläuche, Energy-Getränke und Riegel erhaltet Ihr kostenfrei über das Rundum-Sorglos-Paket!

Ihr wollt ein Leihrad:

Unbedingt die eigenen Pedale vom Rennrad abschrauben und mitnehmen! Leihräder werden ohne Pedale ausgegeben!
Wer möchte, bringt auch gerne seinen eigenen Sattel mit.
Montage der Pedale und ggfs. Sattel sowie das dazugehörige Fitting wird vor Ort durch das Casa Bicicletta vorgenommen

Ihr habt Euer eigenes Rad dabei und könnt und/oder wollt es aber nicht unbekümmert in den Kofferraum legen:

  • Fahrrad z.B. in einem Radkarton vom Fahrradhändler oder im eigenen Radkoffer verpacken
  • Pedalen abschrauben
  • Luft aus den Reifen ablassen
  • Lenker abbauen oder nach innen klappen
  • Lenker und Rahmen evtl. mit Polsterfolie schützen
  • Sattelposition mit Klebeband markieren (oder Eure Maße notieren und dem Guide zur Montage nennen) und danach ausbauen und sicher verpacken
  • Vorderrad ausbauen und zusammen mit dem Rest des Rades in einen Karton einbauen

Vor der Radausfahrt:

  • Sonnenschutz
  • Helmpflicht beachten
  • Reifendruck und Bremsen überprüfen (Empfehlung:7-8bar), Euer Guide ist Euch gerne behilflich!
  • Geld für unsere vergünstigten Bike-Snack-Pausen einstecken
  • Radflaschen mit energiereichem Getränk füllen
  • Radgruppe entsprechend des aktuellen Leistungsstands wählen und ein paar Minuten vor der vereinbarten Abfahrt einfinden

Während der Radausfahrt:

  • Den Anweisungen der Radguides folgen
  • Maximal in 2er Reihen fahren
  • In der Gruppe Hände an den Bremsen lassen
  • In der Gruppe nicht auf dem Aeroaufsatz /-lenker liegen
  • Regelmäßig trinken und essen
  • Fahrt in den Bergen Euer eigenes Tempo (bergauf als auch bergab)
  • Auf Abfahrten Windweste/Regenjacke anziehen

Sicher ist sicher... Die Reiseapotheke:

  • (Kopf-)Schmerzmittel, Schmerzgel
  • Benötigte Medikamente (bitte die Guides informieren, wenn Ihr z.B. Insulin oder Asthmasprays benötigt)
  • Evtl. Allergietabletten
  • Pflaster, Verbandszeug, Tape
  • Erstellt am .

Kontakt

Für Fragen steht das Team des Casa Bicicletta jederzeit gerne zur Verfügung.

Casa Bicicletta
Kreuzbichlstr. 16
5330 Fuschl am See, Österreich

Mobil +43 676 9656733
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